
pen club
Die Buchempfehlung
“ Widerstand des Textes ” herausgegeben von Wilfried F. Schoeller und Herbert Wiesner
“Wer schreibt und sich schon entschieden hat, was und wie er schreibt, gibt das Gesetz des Textes aus der Hand, der Text kann sich nicht mehr entwickeln, er ist das Produkt eines herrischen Autors. Eines Autors, der schon alles über ihn weiß, bevor es ihn gibt, mit anderen Worten: eine Totgeburt auf dem Papier, die das prinzipielle Erkenntnisinteresse von Literatur verleugnet.” (Ursula Krechel, “Ich denke oft an Delacroix” in “Widerstand des Textes” S.162)
Mich hat dieses Buch hingerissen, wachgerüttelt und motiviert. Mir imponiert die Eigenart der Texte, mich berühren die Lebenserfahrungen der Autorinnen und Autoren. Das Buch ist eine bleibende Herausforderung. Als ich es zum ersten Mal in die Hand nahm, spürte ich etwas Kompaktes. Nachdem ich es gelesen habe, sehe ich keinen Grund, diesen Eindruck zu revidieren.


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