






Seit einem Jahr besteht der Verlag “Leben in der Sprache” als Familienbetrieb. Am 1.März 2009 wird Rückschau gehalten und ein Blick auf neue Projekte angeboten. David Stutz, Miriam Stutz, Wolfram Stutz und Katerina Alevizou-Stutz sprechen über ihre Arbeit.
David Stutz präsentiert Auszüge aus einem Hörbuch. In Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Ella Schulz ist eine Aufnahme der ungekürzten Originalfassung von “Die verbotene Stunde” entstanden. Zwei Hörversionen werden diskutiert. Ganz rechts im Bild Kunstfotograf Ernst Tränkenschuh, links von ihm Andrea Friedrich.
Professor Wolfgang Schindler und Frau Inge Rasper verfolgen seit Verlagsgründung das literarische Geschehen auf Pressecker Boden mit wachem Interesse und lebendiger Anteilnahme. Sie sind nicht nur Zuhörer, sondern auch Helfer mit Herzblut.
In seiner Vorrede spricht Wolfram Stutz über die Freuden des Schreibens und des Veröffentlichens. “Beim Entstehen von Büchern gibt es Glücksmomente von verschiedenem Charakter, zuerst natürlich beim Schreiben. Wenn prägnante Formulierungen aus der Feder geflossen sind, wenn man beginnt, aus den eigenen Texten zu lernen, wenn sich die autodidaktische Kompetenz nach innen verschiebt, weil man weniger auf Vorbilder schaut und mehr in sich geht, dann entstehen Glücksgefühle. Eigene Gedanken werden gefunden. Eine eigene Art des Denkens etabliert sich. Dies führt zu einem Selbstwert- und Unabhängigkeitsgefühl besonderer Güte. - Eine andere Freude ist es, das fertige Buch in der Hand zu haben. Nun hat sich das eigene Denken ein Stück weit objektiviert. Es ist nicht mehr nur ein persönliches Wissen, das ich in mir trage, sondern es wird durch den Akt der Veröffentlichung zum Allgemeingut.”
1.März 2009, einjähriges Bestehen von “Leben in der Sprache”
Künstlerkollegen M.Asad und R.Friedrich
Frau Stüdemann, Frau Degelmann und Frau Kühl

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