
03. Mai 2009 Wolfgang Rehmert und Cornelia Springer im Salon







Zum zwölften Mal findet der Literatursalon statt. Das Besondere an diesem Treffen: der Autor Wolfgang Rehmert und seine Assistentin Cornelia Springer finden den Weg in die Schulstraße nicht. Grund: das Pressecker Bergrennen. Die übliche Zufahrt über Stadtsteinach ist gesperrt, das bewährte Team, das noch nie in dem Bergdorf Presseck war, scheitert an der Umleitung. Die Fotos oben zeigen das noch erwartungsvolle Publikum. Elzbieta Stüdemann mit Sohn Vincent und Tochter Adriana, Susanna Oertel, Edina Thern, Inge Rasper und Dr.Eleonore Hohenberger, Ulrich und Monika Kuberski, Stephie Borgatti, Gertrud Noeltge - und Erich Barth (unten links) haben sich bei Familie Stutz im Wohnzimmer versammelt. Nachdem Wolfgang Rehmert und Cornelia Springer dreißig Minuten nach offiziell vorgesehenem Beginn noch nicht erschienen sind, beratschlagen die Gastgeber mit den Gästen das weitere Vorgehen. Wolfram Stutz, der die Lesung vorbereitet und mit Rehmert die Textauswahl besprochen hatte, beschließt selbst einzuspringen. Zwischendurch kommt die telefonische Absage aus Bayreuth. Eine Mail am nächsten Tag zeigt Rehmerts Empfindungen: “Ich kann Dir gar nicht sagen, wie leid mir unser Wegbleiben gestern getan hat, ich hatte mich schließlich monatelang quasi wie auf Weihnachten darauf gefreut, und dann das.... Geknickte Grüße von Wolfgang”. Die Lesung aus “Die Lehren des Meister Hito” wurde nichtsdestoweniger zu einem großen Erlebnis, die Gespräche erreichten eine ungewöhnliche Fülle und Tiefe. Es wurden nur drei Texte vorgetragen, doch die essenziellen Themen, die darin anklangen, führten zu einem weitreichenden, ruhig sich aufbauenden, bedeutsamen Gedankenaustausch.
Auch sie haben sich mit Rehmert individuell und virtuos auseinander gesetzt: Erich Barth, Miriam Stutz und Katerina Alevizou-Stutz

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